Mahler sammelt Grenzerfahrungen und andere Familiaritäten oder schaut nur auf den See (1)

kn01

Und wieder im Grenzgebiet. Eben noch oben im äußersten Nordosten, jetzt ganz unten. Im Süden. Kein Zaun auch nicht mehr zwischen Löhliland und Badenzipfelonien. Oder doch? Was wird Mahler tun? Auf der alten Grenzlinie entlang balancieren? Einen Fuß auf jener, den anderen Fuß auf dieser Seite? Wird er sich entscheiden? Pendeln? Schwanken? Oder nur auf den See hinausschauen? Heute ist ein milder, freundlicher Spätsommertag und die Zeit fließt erfrischend langsam und gleichförmig am Pöter des Bären vorbei. Er wird viel von dieser Zeit zur Verfügung haben die nächsten Tage. Ernst Albert hat sich gestern in den hiesigen Musentempel einsperren lassen und der ferne Budnikowski hat selber genug zu denken in Polen. Es solitärt deshalb wieder im und um den Bären herum. Das gefällt ihm. Sein letzter Gedanke für heute: wer hat eigentlich das absurde Wörtlein “grenzenlos” in die Welt gesetzt und warum nur? War es ein Seiltänzer? Ein Familienrichter? Ein Drogenbaron? Ein legendärer Ausbrecher? Ein arbeitsloser Zöllner? Ein Finanzbeamter? Wo war noch mal der See? Da vorne? Oder dort hinten?

Tags »

Autor: Christian Lugerth
Datum: Freitag, 14. September 2012 18:04
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Im Heckerland

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Kommentare und Pings geschlossen.

Keine weiteren Kommentare möglich.