Der Kürbis, das Transportproblem und die Träumtänzer / Traktoren statt Traktate vielleicht

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Untertanen, Freunde, Genossen, Nachbarn und Feinde aller Schattierungen!

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Nun denn höret mir zu! Heut‘, da schwer und sinnlos mir zu sprechen erscheint dies oder alles. Da mein geliebter Narrenhase nun an meiner Seit‘ verharrt, die Sonnen aus dem Bilde sprangen und wir auf weiter und einsamer Sofawiese sinnend. Die Heizung funktioniert. Noch der Hase schweigen muß. Der Gaumen sei belegt. Jedoch Unsere Herrlichkeit vermutet noch trotzige Verweigerung. So bleibe ich allein zu zweit. Und trotzigdem jedoch erfreut: Es denkt für Eure Zweibeinigkeit solange Euer

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Archibaldus Maximus Mahlerio der Erste und Letzte von Gestern

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PS: Noch, oh ihr Untertanen, Freunde, Genossen, Nachbarn und Feinde aller Schattierungen, sei hier nachtröpfelnd mitgeteilt, daß die Briefmarken teuer werden wollen. Warum nur, fragt sich Unsere Einsamkeit und sinnt herbei den eigenen Sturz. Hurz! Die Felder zu durchflügen fortan eben halt. Runter vom Thron. Ist man so weit schon? Herr Narr erwache! Dann gemeinsame Sache. Solange ohne Gewähr lüftet die Hüte oder Wollmützen und erweiset uns die Ehre und unseren nun abwesenden Sonnen.

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Der Kürbis, das Transportproblem und die Träumtänzer / Traktatas heute sei begleitet

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Untertanen, Freunde, Genossen, Nachbarn und Feinde aller Schattierungen!

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Nun denn höret mir zu! Nicht mehr allein obwohl Imperator, doch der ein Tor, wer ohne Rat verharrt. Also verkünden Wir die Rückkehr des Narren und eifrigen Spötters Kunibert „Kuno“ von zu Alberla justamentmente an dem Tage, da sein Namen in den Kalendarien feiernd Erwähnung findet. Heissasa! Und sehet, selbst der Sonnen Vielfalt zieht sich zurück ins All, die Augen auszureiben vom Erstaunen ob der Aufrechtsgeher kuriosen Tänze dieser Tage. Oder man möchte weinen still gar da oben in den Sternengemächern? So etwas freier über Unserer Nachdenklichkeit die Himmel nun. Dies freudvoll zu beachten sei Euch aufgetragen! Es denkt für Eure Zweibeinigkeit solange Euer

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Archibaldus Maximus Mahlerio der Erste und Letzte von Gestern

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PS: Noch, oh ihr Untertanen, Freunde, Genossen, Nachbarn und Feinde aller Schattierungen, sei hier nachtröpfelnd mitgeteilt, daß schweigen muß er noch der Hase, da blaß die Nase weiterhin, der Kreislauf schwankend, Verbandszeug zwar entwickelt, jedoch eben aus der Reha wankend, doch baldigst und gewiß wird Ihro Seltsamkeit dazwischen grätschen, wie Unsere Bärigkeit es ist gewohnt. Ohne Gewähr. Nun lüftet die Hüte oder Wollmützen und erweiset uns die Ehre und unseren Sonnen.

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Der Kürbis, das Transportproblem und die Träumtänzer / Der Traktate ein weiteres heut‘

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Untertanen, Freunde, Genossen, Nachbarn und Feinde aller Schattierungen!

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Nun denn höret mir zu! Und drückt ins Öhrlein wattefein den ein oder anderen Stopfen, abzuwehren der Aufrechtgeher Gewimmer, welches dieser Tage an Lautstärke und Verdichtung zunemmet. Wenn nun die Sonnen fallen von den Himmeln, so bedenket, daß vielleicht das unentwegte Abschießen der Ego-Bengalos in die Lüfte einstens gelassen kreiselnde Kreisläufte kollabieren lässt in dichter Folge oder, wie man gerne schlaumeiert, in wohlfeiler ‚Nachhaltigkeit‘. So bindet also fortan Eure Adventskränze halbseiden und feiert Eure abwesenden Gottheiten, tretet murrend erfreut dann an die Urnen zu neuer Qual. Unsere Bärigkeit wird regelmäßig die Fenster des Hirngefängnisses durchlüften und Euch zurückwinken, während ihr hadert. Es denkt für Eure Zweibeinigkeit solange Euer

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Archibaldus Maximus Mahlerio der Erste und Letzte von Gestern

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PS: Noch, oh ihr Untertanen, Freunde, Genossen, Nachbarn und Feinde aller Schattierungen, sei hier nachtröpfelnd mitgeteilt, daß heute in einer Stadt etliche Aufrechtgeher sich der Vernunft annähern, indem sie selbige in die Tonne kloppen. Also schleudere ich ein entspanntes: ‚Archi Alaaf! Mahler Alaaf! Mahlerio I. Alaaf!‘ in die nasskalten Lüfte. Weiter geht’s. Ohne Gewähr. Nun lüftet die Hüte oder Wollmützen und erweiset uns die Ehre und unseren Sonnen.

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Der Kürbis, das Transportproblem und die Traumtänzer / Der Traktate erstes heute

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Untertanen, Freunde, Genossen, Nachbarn und Feinde aller Schattierungen!

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Nun denn höret mir zu! Nach gereifter Überlegung, unorganisiertem Kürbisrollen und Parzellenabschluß haben wir beschlossen uns zum alleinigen Herrscher über die eigenen Gedanken zu ernennen. Von unsteter Verwirrung ergriffen ob der wirren verwirrenden Verwirrungen des Gemeinen Aufrechtgehers dieser Tage haben unsero Bärigkeit beschlossen die, wenn auch gelegentlich belegte, Stimme zu erheben bis an den Rand der Dröhnigkeit. Aber stets gelassen, wie es Unsereins zugeschrieben ward. Zur Unterfütterung Unserer hier nun angedrohten Einwürfe haben wir ein Traktat von Wucht, Größe und Vielblättrigkeit verfasst. Der Titel sei hiermit verkündet und betuscht dies nun ihr Hörner, Tuben und Posaunen:

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Der Kürbis, das Transportproblem und die Traumtänzer.

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Dafür geht ein Dank in die Hansestadt anno früher und die Prediger. Fielen Wir  gar einst aus einem Überseedampfer, Euch, rettenden Fußes dieses Land betretend, die Leviten vorzulesen? Also ward verkündet, dass an diesem Orte baldigst Unsere Erstaunlichkeit die Ergüsse der Erkenntnisse wird verlautbaren. So schweiget denn einstweilen still und erfreut euch eures Tagewerkes bescheiden. Es denkt für eure Zweibeinigkeit solange Euer

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Archibaldus Maximus Mahlerio der Erste und Letzte von Gestern

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PS: Noch, oh ihr Untertanen, Freunde, Genossen, Nachbarn und Feinde aller Schattierungen, sei hier nachtröpfelnd mitgeteilt, daß Ihro Hofnarrigkeit Kuno von Hasenspiegel und dergleichen Möhr an den Folgen der mißlungenen Kürbisrollerei laborieret noch, aber Unsere Leibärzte baldigst und möglicherweise schon früher Entwarnung und Rückkehr in die Nachdenkboote gewähren könnten ihm dem Benötigtem. Ohne Gewähr. Nun lüftet die Hüte oder Wollmützen und erweiset Uns die Ehre und Unseren Sonnen auch. Hopp Hopp Hurra und froh gegrinset!

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Die Parzellengesellen / Auswertung und Epilog

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„Also wirklich, bester Budnikowski! Das hätten Sie doch ahnen können!“

„Ja aber daß die auch noch wegrollen können, bester Mahler, wenn man an ihnen rumsäbelt, um zu sehen, was drinnen ist!!“

„Der berühmte Übermut! So ein Monster wiegt zwischen 3 bis 4 Kilo! Und das kleine Messerchen in ihrer Pfote wenige Gramm.“

„Das hatte meine Pfote zu spüren bekommen! Aber es ist ja noch alles dran!“

„Na Gott sei Dank, Sie Spinnkopp. Lassen das mit den scharfen Messern den Ehrenwerten Ernst Albert erledigen.“

„Undank ist der Hasen Lohn. Als Parzellengeselle wollte ich helfen. Und außerden haben wir uns ja früh im Jahr gekümmert um die Monster.“

„Meister Lampe bleibe er bei seinen kleinen Karotten!“

„Jaaa Schlaubär, ich habe begriffen. Und nächstes Jahr?“

„Ich hätte lieber einen Fischteich und Beerensträucher!“

„Ich viel viel mehr Karotten und Löwenzahn!“

„Schaun wir mal, wie wir das unter einen Hut kriegen!“

„Iss ja noch Zeit bis nächstes Jahr. Und jetzt?“

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Die Parzellengesellen / Ein jeder noch ‘nen Reim und dann kehrt man heim / 2

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Die Parzellenbesetzung neigt sich dem Ende zu. Blätter kräuseln herab, Kraniche ziehen in den Süden und die kläglichen Reste, die noch stehen rum, entweder faul nach den Regengüssen oder sonnenlos ohne weiteres Wachstum und den Geschmack verweigernd. So haben die Parzellengesellen das Erntejahr abschließend mit einem Reim zu ehren. Hier folgt nun der Archibald Mahler von und zu den Kürbissen.

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Aus dem Garten scheiden mit freudiger Träne

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Von hoher Warte Überblick

Die Freude und das Stück zurück

Noch mal mit Augen Grünes futtern

Vorsicht Klischee schmeckt wie bei Muttern

Was aus der Erde ward gezogen

Die Pelagia hats gewogen

Sie wollte wissen Gramm und Kilo

Die Waage zeigt nicht an das Pfund

Der Ehrenwerte kocht gesund

Was sprang aus Beeten in die Tüten

Das alte Jahr es will ermüden

So klettert ich hinaus behende

Jede Ernte ist am Ende

Lediglich der Ruf nach morgen

Wer nicht säät der wird sich sorgen

Ich bin bereit und tapper heim

In meiner Pfote

Ein neuer Keim

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