Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank / 017

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Keine Bank heute, aber ein Liegestuhl auf dem Weg zum eigenen Schloß

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Manchmal gibt es Worte, die mich, Archibald Mahler, Bär aus Mittelhessen und derzeit im Heckerland durchnässt von lokalen Ergüssen auf einem Liegestuhl mit Blick jetzt nicht mehr nach Meersburg – liegt mir nun im Rücken und hinter der Hecke meines Gastgartens – zum Nachdenken zwingen. Wobei ich sagen muß, froher wäre ich, wenn mich der Nachdenkzwang etwas seltener heimsuchen würde. Na ja. Vielleicht trocknet man dann schneller wieder. Wenn man und es in einem denkt. Egal. Also das Wort. FREUDENTAL. Ich dachte eigentlich immer die Freude ist oben und im Tal der Jammer. Und dann schreibe ich mir vor meine Karusselgedanken hin: JAMMERBERG. So als Antithese. Nochmal ein na ja. Aber der Aufrechtgeher mit dem ich unterwegs bin, will mir ein Schloß schenken in Freudental. Und singt die ganze Zeit ein bescheuertes Lied, während ich mich auf das Trocknen meiner Innereien konzentriere. Manchmal ist Urlaub eine solche Zumutung wie das Leben. Ich befürchte, bald muß ich wieder ins nach Sprit stinkende Gepäckfach. Und Butter und Honig bei die Lachse: Ich freu mich drauf.

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Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank / 016

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Rollende Bank revisited (und was ich nicht will vergessen)

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Wir fuhren nach Hause. Und wir waren schnell daheim. Dann brach ein Gewitter auf uns herab. Starkregen wird das heute genannt. Wir, also ich, Archibald Mahler und mein Chauffeur waren müde und noch zu erfüllt vom heutigen Tag und wollten uns nicht unterstellen als uns die Wasserwucht schier von der Straße spülte. Es prasselte auf uns herab und wir saugten uns auf mit dem Nass, wegen dem sich bald die Aufrechtgeher prügeln werden. Später wurde ich zum Trocknen an die Wäscheleine getackert. Ich kann Meersburg sehen von oben an meiner Leine hängend. Die Sonne scheint wieder auf mich herab. Jedoch: Da die Nässe mir in die Eingeweide schoss, kann es dauern bis ich wieder trocken denken mag und das auch will. Morgen kaufe ich mir ein Schloss. Oder lasse es mir schenken.

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Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank / 015

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Rollende Bank (wider und für das Vergessen)

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Jetzt sitze ich auf einer hochgeklappten Bank, die hoffentlich bald losrollt, ich Archibald Mahler, aber mein Namensgeber ist nicht zu greifen. Er ist wohl im Gebüsch. Mal kurz. Es ist noch heißer geworden und ich will nach Hause. Wo immer das auch sein mag. Andererseits habe ich viel damit zu tun, darüber nachzusinnen, ob ich vergessen will oder besser nicht vergessen sollte. Da war dieses Männchen, das gerne wutschnaubend wegen geringster Probleme in die Luft fuhr und dann von einem nikotinverkaufenden Grinseteufel im Königsmantel auf den Boden der eigenen Unzulänglichkeiten runtergeholt wurde, gleich darauf debil und glücklich grinste, um am nächsten Tag wegen eines krumm in die Wand geschlagenen Nagels wieder in die Luft zu fahren. Nun, das weiß ich nicht, das hat mir der mittagsbebierte Namensgeber erzählt und deshalb ist er jetzt im Gebüsch. Kurz und mal. Was ich aber im Moment gar nicht vergessen kann, neben diesem Männchen stand ein Abbild meiner Ahnen, groß und grob in Holz gehauen und so einem stand ich vor zwei Monaten im Erzgebirge gegenüber und machte mir so meine Gedanken drüber, wer und was und ob ich überhaupt und was so alles in einem Bären schlummern kann. Die Wut? Wut tut gut und braucht aber gelegentlich ein Nichtvergessen. Gibt es aber Wüte, die unnötig, Wüterei, die unbedingt ein Vergessen herbeibeten sollte? Mit meinem Namensgeber kann ich nicht darüber parlieren. Ich glaube und befürchte, der weiß zur Zeit gar nicht, was er sich merken und was er alles vergessen will. Da kommt er. Und sagt, ich müsse mich noch etwas gedulden, weil sein Zustand und die kleine Mopedmühle eben nicht zusammenpassen. Einen baldigen Aufbruch könne ich vergessen. Das vergesse ich ihm nie. Bei dieser Hitze. Dann holt er ein Buch aus dem Gepäckfach unter der hochgeklappten Bank, die schon längst hätte losrollen sollen, setzt sich in den Schatten und beginnt zu lesen und mir vor. „Es gibt nichts zu verstehen für die Leute, die nie weggegangen waren!“ Das merke ich mir. „Heute morgen habe ich auf meinem Riff gesessen, wenn es noch meins ist. Ein windiger Tag. Da muß man gar nicht auf die Idee kommen, irgendwohin zu wollen, weder nach Hause noch weg von zu Hause.“ Das muß ich mir merken und will es nicht vergessen. „Endlich wirst du vernünftig, mein Lieber, ruft Jan zu mir herüber. Er steht ein wenig abseits und pisst in den Straßengraben. Es ist unglaublich still hier draußen. Ich habe ein paar Kornblumen gepflückt. Mohn fehlt mir noch, auch wenn er sich in der Vase nicht hält. Jan kommt mir helfen. Er schnauft. Als er näher kommt, rieche ich seine Fahne. Auch ich habe eine, das muss so sein, auch wenn ich sie gerade nicht rieche.“ Jetzt vergesse ich, daß es heiß ist und ich nach Hause will. Ich höre zu und mein Namensgeber liest über den besten Freund des Geschichtenerzählers und der hat nur noch ein Bein und der Geschichtenerzähler, der wieder nach Hause gezogen ist, weil er nicht vergessen kann oder weil er vergessen will, fühlt sich schuldig, und ich denke an mein abbes Bein, welches die wunderbare Frau meines Namensgebers wieder an mich dran genäht hat, was ich nie vergessen kann und werde, aber könnte, weil sie es ja getan hat und Stunde um Stunde vergeht und das ist das beste aller Bücher, was mir je vorgelesen wurde. Vor allem heute, an diesem heißen Tag, hier oben in Britisch Kolumbien. Kann man ein Buch in vier Stunden weg lesen? Man kann, wenn es einerseits so gut ist und es einem zwischen die Augen seines gegenwärtigen Zustandes haut. Mit wuchtiger Faust. Weil man eben gerade darüber nachsinnt, was man vergessen mag und was besser nicht. Wenn ich mal reich bin oder wenn mir mein Namensgeber viel Geld leiht, schenke ich das Buch allen, die mir wichtig sind und die ich nicht vergessen will. Dann springt die rollende Bank an, stinkt und knattert, es ist schon dämmerig und wir fahren nach Hause. Wo und was das immer sein mag. Gut, daß ich mich nicht festhalten muß. Ich liege neben dem Buch im Gepäckfach und der kleine, aber eifrige Motor verbrennt mir schier den Pöter. Das ist mir egal. Manche Schmerzen vergisst man besser und schnell. Dann kann man sich wieder erinnern an das, was man nicht vergessen sollte. Das war ein schöner Tag. Bei den Bisons.

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Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank / 014

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Bank ohne Gesäß

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Ich kann nicht Gedanken lesen. Auch wenn ich es oft behaupte. Mein Namensgeber kann das, weil er ein Genie ist. Natürlich ist das die nächste Lüge auf unserem Weg nach irgendwo. Also, das Genie, welches mein Namensgeber ist, schweigt. Er ist nicht hier und jetzt und bei mir, Archibald Mahler, dem Bären vom Brandplatz aus der Kleinen Häßlichen Stadt in Mitteldrögehessen, sondern wandert durch sein Gestern, verklärt, geklärt, vergessen, verdunkelt und doch vorhanden, glitzernd, greifbar und immer wieder neu. Er greift sich an seine Kappe. Er nimmt die Kappe ab. Er schaut seine Kappe an. Er grinst. Hat er an diesem Tag getan. Heute würde er seufzen. Als er aufbrach, um die Idyllichkeiten hinter sich zu lassen, schenkte man ihm einen Button. Er trägt in heute noch. Nicht mehr an der Brust, sondern am Kopp. Weil der mehr fühlt als das blöde, sentimentale, selbstsüchtige Herz. Sagt das Genie, das kein Genie ist, aber mein Patron und Namensgeber. Und dann kriegt er einen nicht enden wollenden Lachanfall, der mich, Archibald Mahler, Lügenbärbaron vom Bodenwald etwas verschreckt. Er erzählt, wie sie einst voller Mittagsbier und Mitternachtskräutern vor einem Kiosk eine damals BRDweite Kultfigur entwendet hatten und die Figur nicht nur entwendet, sondern ihr auch noch die markante Nase abgesägt hatten, um sie dann vor der Behausung des Namensgebers prominent sichtbar aufzustellen, den Nachbarn zur allgemeinen Freude. Und daß der Genosse mit dem er dies einst getan hatte, unser derzeitiger Gastgeber sei und wie er den Zufall liebe, mehr denn je und ohne Unterlaß. Auch wenn es eine Lüge wäre, die es nicht sei. Das habe ich ihm geglaubt, weil ich seine Augen so gut kenne wie meine eigenen. Wobei, schaue ich in den Spiegel, zweifele ich daran. Egal. Ich aber, Archibald Mahler, empöre mich. Jemanden die Nase absägen? Nachdem der schwankende Hintern die Bierbank verlassen hat? Um zu gehen? Die Heimat hinter sich und seinem Hintern zu lassen? Bierbankbefreit? „Warum denn gleich in die Luft gehen? Greife lieber zur HB!“ Das ist die Antwort und dann kugelt sich mein Namensgeber auf der Wiese Rum und Cognac und ruft: „HB! JAAA! Ha Be! Heimatbetrachtung! JAAAAA! Heimatbetrachtung! Ich glaub es nicht!“ Und ich, Archibald Mahler, denke, der hat doch echt einen an der Waffel. Ja, lüg ich denn!

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Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank / 013

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Die Bierbank

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Ab jetzt lüge ich. Das darf man, wenn es zu heiß im Haupte. Selbiges bekopfe, also behaupte ich mit meinem Kopp mal, ich, Archibald Mahler der auf dem Bodanrück unterwegs ist und das nicht allein, jetzt einfach mal so. Sicher, es fällt mir schwer zu lügen, aber wo beginnt die Geschichte, hört die Wahrheit auf, die noch gar nicht angefangen hat eine Geschichte zu erzählen, lediglich eine Erinnerung behauptet und wie buchstabiert man eigentlich WHRAIEHT? Ich sitze auf einer Bierbank. Das wäre die Lüge gewesen. Habe nicht lange durchgehalten mit der Flunkerei. Ich sitze auf einem mehreren Bierbänken zugeteilten Biertisch und lehne mich an ein großes Gefäß vom „Gelben“. „Das Gelbe!“? Ja, das Gelbe, und jetzt muß mein Namensgeber – und ich wiederhole mich, der einst meine schwitzende Felligkeit benannte als Archibald Mahler damals – schmunzeln, weil er sich an etwas erinnert. Ob dies nun die WRHATIEH ist, woher soll ich das wissen? Ich als unschuldiger Zuhörer? Nun, er erzählt von einem alten Gefährten, das heißt von dessen Tochter, die immer sagte, wenn die Gefährten schon am frühen Tag sich an die Henkel klammerten: „Schon wieder das Gelbe!“ Aber das war auf einer Insel namens Kreta geschehen. Und da bin ich jetzt nicht. Aber später schon war ich dort auch. Damals aber war ich nicht dabei. Trotzdem weiß ich davon. Und auf Kreta gibt es keine Bisons! Und das ist die HAWRZHIE! Und was ist mit dem Minotaurus? Aber darum geht es hier doch gar nicht. Ich hatte Durst und mein Namensgeber trinkt gelb in der Mittagshitze. Weil ich keinen Fünferkäse erringen will mit meinen Schilderungen, mag man mich auch Meister Petz heißen, lehne ich mich mit heißem Rücken an kaltes Glas und das tut gut. Der Namensgeber redet mit dem Verkäufer und Besitzer der Bierbänke und – tische und man erinnert sich so, daß man vor Jahren – RÜHERF!! – sich schon etliche oder einige Male hier getroffen und mein Namensgeber spricht, wie immer wenn er im Heckerland weilt, diese seltsame Sprache, welche ich nur in Rudimenten verstehe, obwohl ich aus Kamschatka komme, was ja auch am Arsch der Welt liegt und mir Sprachvarianten nicht so fern sind. Verzeihung, jetzt habe ich schon wieder gelogen. Ist auch so ein Ding mit der WHRAEIHZ! Also: zur Sache. Sind die Bierbänke noch länger als die langen Bänke, weil man noch länger da sitzen bleiben kann? Kann ist gut, muß iss blöd! Habe ich das jetzt gesagt oder mein Namensgeber? Jetzt wird es laut. Zwei Busse aus der Schweiz haben sich den Schotterweg hier hoch gerattert und laden eine Horde Kinder aus. Hier oben? Kinder? Horden? Meinem Namensgeber klappt der Kiefer hinab. Wahrscheinlich denkt er HERFÜR! Es wird zum Aufbruch gepfiffen. Ich, Archibald Mahler begrüße dies, weil Bisonbratwürste lieber nicht um diese Tageszeit und in dieser Hitze. Und ich versuche mich zu erinnern. War ich schon mal hier gewesen? ÜRRHEF? Dann schaue ich in die Augen meines Gegenübers. Ja, Zeit iss aufzubrechen. Ab morgen werden wir weiter lügen, um uns der TIEHRHAW zu nähern. Sachte und verbissen.

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Kleben / Bilder / Gedanken / Schrank / 012

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Die „kanadische“ Bank

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Viele Schritte waren es nicht, welche ich gehen mußte … (Pause) … Was für ein entsetzlicher, selbstvergessener Lügner bin ich! … Getragen wurde ich, getragen als einer, der gerne selber tragen würde, aber so müde ist, zu erschöpft, dies zu tun, getragen also vom Aufrechtgeher, der mich fand. Am Boden. Also auf der Gass` in der Kleinen Häßlichen Stadt, wo wir noch hausen. Mich fand er dort dazumal. Aber hier ist das dröge Mittelhessen kein Thema. Zurück an den glitzernden See. Da läuft man wenige, dieser Tage gewiß sehr erhitzte Schritte und ist in Kanada. Die Bank ist ein von virtuos geführter Kettensäge zur Sitzgelegenheit umgestalteter Baumstumpf. Dort sitze ich, Archibald Mahler unten am See und mein Namensgeber schwitzt mehr als ich, obwohl er ohne Fell. Aber mich ertragen … Verzeihung! … einfach nur tragen, dies muß er schon. Und dann erzählt er. Britisch Kolumbien nannten er und seine alten Gefährten vor vierzig und mehr Jahren, bevor sie aufbrachen hinaus aus den Idyllichkeiten in die auch nicht hübschere Welt, diese Gegend. Ein Wald wild wie ihr damals wirres Haar und da gab es auch einen Vater, der früher mal Bäume absägte. Oder dabei half. In Kanada! Wohin Britisch Kolumbien gehört. Sagte mir der noch mehr als ich schwitzende Träger. Das wollte ich jetzt nicht hören, weil ich schauen will. Mal nach Süden, mal nach Norden. Eben noch hatte ich eben gen Süden geblickt. Nun eben in die Gegenrichtung. Und? Nach Norden hin brach der Abgrund jäher und unvermittelbarer als gen Süden zur reichen Aue hin. Gen Nord der schmale – fast schon ein Fjord – drüber liegende See, tiefer, kälter – mancher tollkühne Taucher wurde da schon verschluckt am Fuße des Teufelstisches – Das habe ich, Archibald Mahler, Übertreiber im Namen der Geschichten, jetzt nicht erfunden! – und dieser Teufelstisch, unsichtbar lauernd weniger als dreißig Zentimeter unter der Wasseroberfläche gelegen, liegt zu Füßen einer wilden Schlucht, welche die Einheimischen oder die Römer nach der Jungfrau Maria benannt hatten. Das alles im Norden! Da unten! Auf der anderen Seite der reichen Auen! Was rede ich da! Ich sitze hier auf diesem zur Bank zurecht gesägten Baumstumpf und blicke nach Sipplingen rüber. (Wohlfeile Gescheitheit! Hat mir der Mann, dessen Gattin mir mein Bein drangenäht hat, eben erzählt.) Es ist wild und ich denke, daß meine Vorfahren in Wyoming oder Kamtschatka durch ähnliches Gestrüpp streiften und es wird immer heißer und der Träger und Namensgeber kritisiert mit vergangenheitsgewölbtem Flunsch, daß Waldarbeiter den Weg, den wir eben begangen und er mich dort entlang trug, vor bestenfalls zehn Jahren geschoben hatten – „FRÜHER!!!“ – sagt er und gleichzeitig, wie sehr er dieses Wort nicht mehr hören möge – wäre man hier durchs Gestrüpp und so weiter. Mir, Archibald Mahler ist das so was von egal, ich schwitze, habe Durst, genieße die unfassbar freundlichen Ausblicke, jetzt gen Norden, nachher gen Süden, manchmal einfach nur in den Himmel rauf, haben einen BÄRENHUNGER und mir ist als müsse ich gleich mal so eines jener Felltiere anfallen, die ich vor einer Stunde sah, roch und Angst hatte vor ihnen. Sogleich sprechen meine Gene zu mir. Mein Urgroßvater ernährte sich, erzählen die mir, im Wesentlichen von Brombeeren, Lachsen und … BISONFLEISCH. „Hatten die Cree oder Dakota oder Kiowas gerne mal für uns liegen lassen! Auf der Prärie! Sei schneller als der Geier!“ Sprach der Uropabär. Und dann sagt mein Begleiter: „Mahler, wie wäre es mit einer Bisonbratwurst?“

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