A. Mahler macht sich selbstständig / Erinnerung

kiel09

Aufräumen. Gut. Erste Frage: Was befindet sich in einem Gedankenschrank? Erinnerungen, sonst nichts. Alle Gedanken – ob gelesen, vorgelesen, aufgeschnappt, geträumt, geklaut, notiert, archiviert und – sehr selten bis unmöglich – erstmalig gedacht – alle Gedanken werden im Moment des Gedachtwerdens zu nichts als Erinnerung. Und dann, beim Einsortieren in den Gedankenschrank? Was bleibt da über? Bewertung wohl. Erinnerung? Kaum. Erinnerung ist ein Fluß. Versuche einen Fluß in den Schrank einzusortieren. Und dann beschrifte die Schranktür mit einem Inhaltsverzeichnis. Geschafft? Die Erinnerung ist ein Fluß. Die Erinnerung ist kein Hoheitsgewässer. Versuche den Fluß an eine Wand in Deinem Zimmer zu nageln! Und? Du wirst einen Klempner rufen müssen. Vielleicht sogar die Feuerwehr! Hefte Dir Erinnerung ans Jackett. Und? Du wirst naß. Mancher ertrinkt sogar. Die Erinnerung ist kein Orden. Ich erinnere richtig? Du erinnerst falsch? Keiner erinnert nix! Die Erinnerung ein Fluß.

„Vielleicht kann man ihn queren, den Fluß!“ So denkt Archibald Mahler. Er sitzt am Ufer des Nord – Ostsee – Kanals. Südseite. Wik. Ihn friert. Nordwestwind. Wo ist der ehrenwerte Herr Ernst Albert? Der hat doch dieses Hotelzimmer. Vier Sterne. Beheizt. Badewanne. Fünfter Stock. Hatte er zumindest damals. Vor vier Jahren. Auf dem Kanal schieben sich haushohe Containerschiffe vorbei. So wohltuend langsam. Geräuschlos. Ein wenig stinkend. Ein Kanal ist aber kein Fluß. Ein Kanal ist eine Wasserstraße. Ein Staat, ein König, ein Land müssen gewähren, daß der Bürger, der Untertan, selbst der Steuerhinterzieher die Wasserstraße kostenfrei queren dürfen. Das kommt Archibald Mahler entgegen, der ohne einen Heller Richtung Förde aufgebrochen war. Die nächste Frage: Transportieren auch kostenfrei querbare Wasserstraßen Erinnerungen? Und: Was nix kostet? Ist das was wert? Der Bär besteigt die Fähre. Das Warnsignal ertönt. Die Fähre legt ab. So wohltuend langsam. Keineswegs geräuschlos. Ordentlich wunderbar stinkend.

„Was wohl der Budnikowski mit seiner gestrigen Botschaft meinte?“ Archibald Mahler blickt auf den Kanal mit Freude und Nachdenklichkeit. Hilfe! Ich brauche jemanden! Nicht schlecht. Vor allem beim Erinnern. „So war das doch!“ Blödsinn! „Wie war das eigentlich?“ Keine Ahnung! Von Steuerbord her nähert sich ein Boot. Name? Lotse! Die nächste Nachricht des Herrn Budnikowski? Schaden kann der nicht. Kein Lotse. Auf den Suchen. Nach der Quelle des Flußes voller Erinnerungen. Nach dem beheizten Hotelzimmer. Die Fähre legt an. Holtenau? Hä?

lotse

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A. Mahler macht sich selbstständig / Aufräumen

kiel08

Da sitzt Archibald Mahler am Rande des Kleinen Kiel. Er will aufräumen. Im Gedankenschrank. Das junge Jahr trägt schon jetzt schreckliche Augenringe. Müll türmt sich auf schlammiger Wiese. Zeigefinger strecken sich in die Luft und bohren sich mit wachsender Freunde oder Ratlosigkeit in die Augen der Gegenüber. Aufgeräumt werden sollte. Erst der Gedankenschrank. Die Welt wird warten. Mahler hört, wie man im hiesigen Radio ein altes Gedicht verliest. Bedenkenswert!

Kriegslied

‘s ist Krieg! ‘s ist Krieg!

O Gottes Engel wehre,

Und rede Du darein!

‘s ist leider Krieg –

und ich begehre

Nicht schuld daran zu sein!

Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen

Und blutig, bleich und blaß,

Die Geister der Erschlagenen zu mir kämen,

Und vor mir weinten, was?

Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,

Verstümmelt und halb tot

Im Staub sich vor mir wälzten und mir fluchten

In ihrer Todesnot?

Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute,

So glücklich vor dem Krieg,

Nun alle elend, alle arme Leute,

Wehklagten über mich?

Wenn Hunger, böse Seuch und ihre Nöten

Freund, Freund und Feind ins Grab

Versammelten und mir zu Ehren krähten

Von einer Leich herab?

Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre?

Die könnten mich nicht freun!

‘s ist leider Krieg – und ich begehre

Nicht schuld daran zu sein!

(Matthias Claudius)

Derweilen sendet Kuno von Lippstadt – Budnikowski eine Botschaft mit der Post.

Kuno

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A. Mahler macht sich selbstständig / Versuch 6

kiel07

„Viele versprechen Berge und machen dann Maulwurfshügel.“ Griechisches Sprichwort. Ja und Ja und Danke schön! Der Bär schüttelt seiner inneren Stimme die mahnende Pfote! Archibald Mahler hatte den Plan gehabt. Gut, ein paar ordentliche Impulse, nicht wirklich überzeugend, jedoch drei bis vier vage Zielbeschreibungen. Eine Geschichte erzählen und der schnappatmigen Welt nicht mehr hinterher zu tappern. Und dann drehen wieder ein paar Idioten durch. Durchdrehen? Wenn es denn so einfach wäre. Hutu – Milizen drehten nicht durch. IS dreht nicht durch. Die Wachmannschaften in Birkenau drehten nicht durch. Charles Manson drehte nicht durch. Boko Haram dreht nicht durch. Männer, die ihre Töchter in Keller sperren, drehen nicht durch. Massenvergewaltiger im Kosovo und weltweit drehten nicht durch. Hoyerswerda drehte nicht durch. Geschweige denn Beate Zschäpe und Andreas Baader. Es ist die Dunkelheit. Ein nicht tot zu kriegender, aber gerne tötender Bestandteil aller. Aller. Leider. Die Hoffnung? Ein Volk, deren Großväter vor  anderthalb Menschenleben noch Gashähne aufdrehten, behauptet sich auf dem Wege zur nachhaltigen Erkenntnis zu befinden. Sicher? Dann mal vorwärts. Nicht einfach, aber man muß es sich einfach machen, sonst wird es schwer. Des Bären Hirn rotiert wütend bis plötzlich nach Tagen eines unendlichen Regensturms die Sonne aufgeht. Am Ende des Lichttunnels. Kiel?

„Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“ Ja und Ja und Danke schön! Der Bär schüttelt seiner inneren Stimme die mahnende Pfote! Danke auch Sir George Orwell! We remember Big Pig Dschugaschwilli! Wer sagt aber wem was und wann und wo außer im so mutigen Sozialmedium? Zu Hause? Anne Arbeit? Auffe Straße? Inne Betten? In den Schulklassen? In den dunklen Ecken? In den Familien? Nachts? Wer wechselt als erster die Straßenseite? Der viel besungene Mut? Den Kopf ab zum Gebet? Den Hut ab vor dem Vereinsaustritt! Des Bären Hirn rotiert wütend bis plötzlich nach Tagen eines unendlichen Regensturms die Sonne aufgeht. Am Ende des Lichttunnels. Kiel?

Dem Archibald Mahler ist weiterhin wirr und so tastet er sich in Richtung eines Entschlusses. Deshalb. Die Geschichte vom Anderbär. Vom Feldberg. Vom Feldbär. Von der Reise der Bären nach sich selber. Deswegen wollte er in den nördlichen Wind. An die See. In seinem Gedankenschrank sieht es einfach übelst ungeordnet aus. Da muß der Mahler mal ran. Ab morgen wird aufgeräumt. Von der Förde aus. Aber davor lassen wir nochmal ein Motorrad durch die Wand knallen. Dann Kiel.

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A. Mahler macht sich selbstständig / Versuch 5

kiel06

Keine Garantie wenn Du mit dem Licht reist, daß Du nicht doch im Dunkeln landest. Der Tunnel am Ende des Lichts? Genau so wenig, wie eine gut gemeinte Geste nicht – kaum ist der geflickte Bleistift in die Luft gehalten – angezweifelt, zerredet, zerfleddert, mißbraucht wird. Das ist der Gang der Dinge, sollte aber niemanden davon abhalten, gelegentlich den Kopf zu senken und zu schweigen. Minuten nur vielleicht. Mehr geht eh nicht. Oder zumindest zu warten, bis der Sarg versenkt oder die Urne verbrannt. Bis man wieder schreit und zappelt: Ich! Ich! Ich! Das Talent zu hassen, ist nicht allen gegeben. Gott sei Dank. Nur welchem denn bitte?

Archibald Mahler rutschte den hellen Strahl entlang, sein Pöter brannte vor Hitze und Glück und während er Zeit und Raum durcheilte, drehte sich die Welt stoisch weiter, die Tellerränder, die letzten Sonntag in Paris einige Stunden lang etwas abgeflachter erschienen als gewöhnlich, wuchsen erneut in den Himmel und die Ahnungslosen wanderten wieder durch ihre alten Täler. Ei verbibbsch! Aber sie müssen es dürfen dürfen. Conditio sine qua non kein Volk. „Nu Fatti, nu sache mol? Was heestn das schon widder! Gonditor?“ „Nu Muddi, swird woorscheinlich wieder son Muselmanendioleggt sein! Egoal: Ich bin ooch dr Prinz Tschorles!“ „Wende meenst! Jetz aber fix heeme. De Fraunkirsche iss schon komplett finster!“

Und wie reist man nun durch Zeit und Raum? Für die Querung der einzelnen höherdimensionalen Räume nutzt man verschiedene Techniken: Mit Transitionen durchqueren man den fünfdimensionalen Hyperraum; dazu entmaterialisiert ein Raumschiff im Normalraum, springt in den Hyperraum und materialisiert an einem anderen Punkt im Normalraum, der viele Lichtjahre entfernt liegen kann. Höhere Reichweiten und geringeren Energieverbrauch bei gleichzeitig geringerer Belastung für Mensch und Maschine bietet der sogenannte Linearflug. Bei diesem entmaterialisiert das Raumschiff nicht vollständig aus dem Normalraum, sondern fliegt in einer Halbraumzone zwischen dem ein Normalraum und dem Hyperraum im Linearflug direkt mit Sicht auf das Ziel zu. Auf diese Weise werden auch die für den Hyperraum benötigten umständlichen Sprungberechnungen vermieden. Andere Antriebsformen für den intergalaktischen Flug wie das Dimetranstriebwerk ermöglichen Sprünge von Galaxienmittelpunkt zu Galaxienmittelpunkt. Oder so ähnlich. Aber es funktioniert und es geschieht, weil es geschah. Des Bären Raumgleiter sind seine Buchstaben und des Bären Hyperraum ist sein Leben.

Jetzt ist Archibald Mahler vorläufig angekommen. Nur wo? Ein Hauch von Wiedererkennen rührt ihn an. Das Erdreich hier ist vollgesaugt mit Himmelsnaß bis über die Grenze der Aufnahmefähigkeit hinaus. Eine Möwe schreit und die Fähre nach Oslo tutet. Also müßte es etwas vierzehn Glock geschlagen haben. Ein heftiger Wind greift nach den Wipfeln der vom Dauersturm gemüdeten Bäume und Herr Mahler schaut sich mal um. Aus einer Kneipe klingt ein vertrauter Sprech.

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Liberte! Egalite!! Fraternite!!! COURAGE!!!!!

kiel05

So kommt man nicht vom Fleck. Archibald Mahler sitzt heute den ganzen Tag vor dem Bilderapparat und guckt Paris. Und ist beeindruckt. Gar nicht mal von der Masse. Aber auch. Was bär sonst im Bilderapparat sieht, ist gerne mal Chimäre. Gelegentlich jedoch hat ein Ereignis die Kraft durch die Plexiglasscheibe hindurch in den Raum, durch die Haut in den Betrachter, durch die Pupillen in Herz und Hirn vorzudringen. Unten links auf der Plexiglasscheibe des Bilderapparates konnte man lesen drei Stunden lang: „Paris trauert“. Die Kameras jedoch fingen ein diese Millionen von Aufrechtgehern (im folgenden AG) aller Farben, Formen, Religionen und Atheismen, denen neben der Trauer ein positiv trotziges und mutiges Strahlen in den Gesichtern funkelte. Diese große historische Stadt besann sich auf stolz auf ihre Geschichte. Als so einiges begann. Liberte! Egalite! Fraternite! Und: COURAGE!!!! Einunddreißig Buchstaben voller Kraft und Archibald Mahler dachte, daß Bleistifte, die in die Luft gestreckt werden, eine der schönsten Gesten sei, welche die AG seit langem er – oder besser gefunden haben, zwischen all diesen Leichen der Zeichner, Schreiber, Juden, Putzfrauen und Polizisten in und um Paris. Außerdem wurde die Übertragung von zwei weiblichen AG moderiert. Das fand der Bär sehr angenehm. Siehe seine Einlassungen von gestern.

Trotzdem: Archibald Mahler kommt nicht vom Fleck. Er ist zwar voller Freude darüber, daß zumindest an diesem Tag das Wort, das Bild, die Kunst geehrt wird und (hoffentlich) begriffen wird als der Kern jeglicher Zivilisation. So ist es! Heute darf ein Bär auch mal ein pathetisches Schauern über seinen sonst eher mürrischen Pöter juckend gleiten lassen. Genehmigt! Dann hört Mahler, wie die Worte einer Frau aus dem Bilderapparat springen. Die Worte sprechen von der tiefen Trauer und davon, daß die Frau dennoch keiner Finsternis gestatten will auf ihr Leben in Paris und anderswo zuzugreifen. Lieber stehe sie auf und reise mit dem Licht. Weiter! Und vor allem ohne Angst! Und Bär Mahler denkt, wie weltmeisterlich souverän eine solche Haltung verglichen mit den rachegeil gefletschten Zähnen des Amerika vom September 2001 ist. Und so selbstbewußt locker, wie in den Tagen als Algerien Frankreich, in Gestalt des göttlichen Zidane, den so schrecklich nebensächlichen Pöhlereipokal helenefischerfrei überreichte.

Ab sofort denkt Archibald Mahler nicht mehr tiefer nach, blickt nach oben, begreift, daß nur die Freiheit das Licht sein kann und muß, setzt sich einen goldenen Helm auf und fährt los. Und nicht allein. Und weil er nicht blöd ist, weiß er, daß die drei Reisenden auf dem Bildchen zu seinen Pranken ihre Reise nicht überlebt haben. Und der Bär, dem (hoffentlich) die Kugeln nichts anhaben können, denkt sich, daß dies noch ein Grund mehr sei loszufahren. Wieder. Heute sowieso. Vive la France!

easyrider

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A. Mahler macht sich selbstständig / Versuch 4

kiel04

Das Photo da oben. Die letzten 72 Stunden auch. Als hätte Archibald Mahler einen Plan gehabt. Das Photo aber war schon geschossen gewesen. Geschossen? Geschossen! Das Photo da oben wurde geschossen. Geschossen schon vor mindestens zweihundert Stunden. Geschossen, als man begann vor 72 Stunden 72 Stunden lang zu schießen, zu schießen und zu schießen. Der Schuß des Photos war nicht geplant, er erfolgte vor – schon gesagt – vor mindestens zweihundert Stunden. Die Schüsse der letzten zweiundsiebzig Stunden waren sicherlich geplanter und wann die Stunde ihrer Geburt? Wann? Mein Gott! Seit Oh Jahwe, Oh Buddha, Oh Allah und Oh Hanuman, du Gott aller Affen! Die Tempel, ach, die elenden Tempel! Was war noch der PLAN des Herrn Archibald Mahler gewesen?

Archibald Mahler ist ein Bär und Solitär und kein Aufrechtgeher und demnach muß er jetzt keinen Kommentar abgeben. Er will lediglich nach Kiel die Tage. Das gibt es Ratsherrn – Pils. Und Fischbrötchen. Er will da hoch, obwohl es stürmt, Bäume umfallen und die Züge nicht fahren. Fähren schon gar nicht. Und die See da „kocht“ ab Stärke 11. Die Welt kocht eh und seit 72 Stunden mal wieder ganz besonders hoch. Also kein Kommentar. Nur ein Gedanke, bevor der Bär, der sich von Kugeln nichts anhaben lassen will, einen nächsten Aufbruch wagen mag, will und muß. Ach so, fast vergessen: das Photo. Wegen dem Buch hier. Jetzt beim dritten Betrachten: Wie schwer das Buch auf dem Schoß des Bären lastet!! Weia!!

Zurück zum Gedanken! Was ist die Plage? Die Dauerbeleidigten? „Ich bin das Opfer. Für immer und ewig!“ Eventuell. Der ewig zu kurz Gekommene, wie er meint? Oh, trauriger Determinismus. Ist eventuell nicht die Religion der große Stolperstein, sondern das Geschlecht? Der dauerbeleidigte Mann gar? Die Ehre? Vielleicht! Mahler denkt nur mal und mahler nach. Die Wut rammt das Messer in die Brust des Gegenüber. Der Haß schießt in den Rücken. Vielleicht ist es so. Archibald Mahler aber will keine Antwort. Wo gibt es die auch zu kaufen, wohlfeil und so gelungen – geklungen, um damit auch noch Geld zu verdienen? Seine kleine Sehnsucht erbittet Schweigen. Ante Portas jedoch rauschen die Kaskaden der Experten durch den Äther, die Bächlein der Expertenbezweifler antworten. Archibald Mahler würde jetzt gerne einen Bleistift in die Luft halten. In Paris. Aber er ist nur ein kleiner Tastaturbär. Sonst nichts. Doch er wird bald aufbrechen. Heute nicht. Morgen gewiß. Was soll man tun? Der Beginn der Reise verzögert sich ein drittes Mal. Und solange spricht Herr Archibald Mahler ein kleines Mantra vor sich hin: „Allah ist groß. Allah ist mächtig. Ohne Hut ist er ein Meter sechzig. Und nicht nur der.“ Und denkt dann, daß Charlie Brown, der seinen Kopf trauernd in seine Hände stützt, eine gute, angenehm angemessene Antwort ist. Eine erste.

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