Von den Zurückeroberungen eines Alltags in den Tagen des herannahenden Lenzes sprechen, dichten oder singen / 1

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„Guten Morgen, Herr Mahler! Sind Sie wach!“

„Ist der Schnee geschmolzen, Herr Budnikowski?“

„Soweit ich es riechen kann, scheinbar doch endlich mal. Sonst wäre ich bereit zur Räumung.“

„Es ist wärmer geworden, ist es nicht?“

„So scheint es zu sein, nicht wahr?“

„Die plötzliche Wärme ruft ein Reißen in meinen Gliedern hervor. Woher die Wärme so plötzlich kommt?“

„Dies tut sie in den letzten Jahren gerne. Vom vierbeinergemachten Himmel hoch her wohl!“

„Bester Budnikowski, falls Sie wachten, war der Winter ein langer und so mein Schlaf?“

„Weder das Eine noch das Andere. Man ist nichts gewohnt mehr und vermutet hinter jedem leichten Pendelausschlag gleich die Sensationen. Alles geht seinen Gang und die Ebenen weiterhin flach und lang und der Mühen voll!“

„Da haben Sie recht. Ihr Denkkasten wacher schon denn meiner. So sollte ich mich aufmachen ins Neue Jahr?“

„Gewiß und JA, Herr Mahler! Es gibt einiges zu tun und zu bemerken in Erwartung eines herannahenden Lenzes!“

„Nun, Budnikowski, Gefährte! Erobern wir uns geflissentlich zurück, was man einen Alltag nennen mag. Wo steht der Herd?“

„Sie beginnen. Das erste Rezept!“

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Ein Tropfen fällt sacht

Gestern vom Schnee bedeckt

Der Steg ruft heller

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