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(Da sitzen sie die Herren und Gefährten Mahler und Budnikowski. Selbstredend sitzen da auch die Gefährten und Herren Budnikowski und Mahler. Wir befinden uns ja in einer kippelig kniffligen Situation. Den Großteil der hinter uns, Ihnen, allen liegenden Ereignisse können und wollen wir uns, Ihnen, allen ersparen. Vollmundige Vorankündigungen, das ermüdend repetitive Auseinanderklamüsern und Aneinanderreihen des eigenen, unverrückbar klaren Standpunkts, das hektische Getrippel und Getrappel auf den Fluren, in den Hinterzimmern, die unsäglichen Büffetts und bekleckerten Krawatten und Hosenanzüge, durchgestochene Frechheiten und freche Präcoxereien, Bonusmeilen, Bonusmeilen, Begleitdetonationen und Drohnengeschwirr. Nur so viel: Friedensverhandlungen haben stattgefunden und – glauben Sie es oder nicht – man hat eine oder zwei Einigungen erzielt. So glauben wir es verantworten zu können jetzt in den „lebendigfluß“ zu wechseln.)
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„Und nun Mahler, eine (vielleicht) letzte Frage: wer oder was ist dieser stachelige Gummiigel, der seit Tagen oder Wochen zu unseren Läufen?“
„Werter Herr Budnikowski: dieser stachelige Gummiigel, der seit Tagen oder Wochen zu unseren Läufen, man nennt das den Kompromiß!“
„So stachelig?“
„Gewiß! So stachelig!“
„Aber doch für beide Parteien!“
„Gewiß! Für beide Parteien!“
„Nun denn!“
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Als ich erwachte
Auf einer Rose Nachlaß
Ich dachte an dich
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