Von den Zurückeroberungen eines Alltags in den Tagen des herannahenden Lenzes sprechen, dichten oder singen / 2

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„Und Meister Mahler? Wacher er nun heut?“

„In kleinen Dosen, bester Budnikowski, in kleinen Dosen! Noch zum Beispiel rieche ich rein garnüscht nichts.“

„Kein Wunder! Was Sie röchen, es würde Sie nicht erfreuen. Das Gestrüpp zwischen uns moppert todesnah.“

„Dies ist es, was mein trübes Auge erblickt. Unart der Zweibeiner: das Geköpfe und anschließende Ausstellen gezüchteter Flora!“

„Nun: ein kurzes sich daran Erfreuen sei ihnen zugestanden. Wir jedoch sollten aufbrechen.“

„Noch nebelt es draußen etwas hartnäckig. Hoch wie tief. Und mein ehemals abbes Bein protestiert gegen allzu frühe Hast!“

„Meine, zugegebenermaßen, Geh- aka Hoppelwerkzeuge zucken jedoch schon. Rufen nicht schon Krokusse?“

„Ich höre nur die Krähen und Amsel, welche draußen rumrandalieren!“

„Aha! Unsere mentalen Zahnrädchen greifen schon wieder ineinander!“

„Wie bitte? Erklären Sie sich!“

„Was ich eben eben reimend dachte eben!“

„Ich höre!“

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Gegen mein Fenster klopft

Unruhiger Amselschlag

Ich folgte dem Ruf

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