Monatsarchive: April 2010

Archibald ist müde, hört von der Sprache des Schauens und macht weiter

Watauineiwa nannten die Yaghan-Indianer in Feuerland ihren wichtigsten Gott. Sie stellten ihn sich vor als einen alten Mann im Himmel, der sich nie verändert und der nichts mehr fürchtet und verabscheut als Veränderungen. Archibald Mahler, Bär vom seit Ewigkeiten nicht … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Anregende Buchstaben, Im Heckerland | Schreib einen Kommentar

Abschiede unter dem vollen Mond

Und als die letzte Note gesungen und verklungen war, schlug Archibald die Augen auf, fand sich in einer Wiese sitzend, schnaufte einmal kräftig durch und die Welt hatte ihn wieder. Die Löwenzahnsamen flogen durch die Luft und kündeten vom Bären … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Im Heckerland | Schreib einen Kommentar

Der zweifellos psychedelische Mister Archibald

Bären haben eine feine Nase. Bären haben eine sehr feine Nase. Und wenn Herr Lenz mit Verspätung alles auf einmal blühen und explodieren läßt, kann dies bei sensiblen Solitären durchaus zu einer gewissen Verwirrung führen. Am Wegesrand gab es für … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Im Heckerland, Robert Zimmermann | Schreib einen Kommentar

Vor der Stadt ist in der Stadt

Man hatte dazu gelernt. Keine größeren Ausflüge ohne Proviant. In seinem Rücken eine alte Kirche, auf dessen Turm ein Storchennest thronte, welches genutzt und bebrütet wurde, blickte Archibald hinunter in eine fruchtbare Ebene. In dunstiger Ferne grüßten die Stadt und … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Im Heckerland | Schreib einen Kommentar

Reich ist die Stadt

Links und rechts der großen Kirche mit dem filigranen Turme, jeden Tag, außer Sonntag: Markt. Rechts ist zu vernachlässigen. Händler und Chichikram. Zehntausend Sorten eingelegter Oliven, Strohschuhe, bemalter Tonkrempel, Tulpen aus Amsterdam. Links jedoch, Bauern, welche tatsächlich ihre eigene Ware … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Im Heckerland | Schreib einen Kommentar

Die Toten in der Stadt oder Die Geburt des Geschichtenerzählers Ernst Albert

Der Alte Friedhof. Ein verwunschener Ort. Im Schatten altehrwürdiger Bäume, zwischen ungemäht wuchernden Wiesen und Sträuchern: Grabmäler, Skulpturen, Kreuze. Hundert, zwei-, dreihundert Jahre alt und mehr. Inschriften, manche sorgfältig restauriert, manche zerfressen und nicht zu entziffern, dem Verfall preisgegeben. Geschichten … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Im Heckerland | Schreib einen Kommentar