Anleihen. Ansinnen. Anleid(t)ungen. Ende?

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„two riders werde approaching and the wind began to howl!“

Obige Photographie wurde uns vor wenigen Tagen zugesandt. Es zeigt die zwei Reisenden in offensichtlicher Harmonie und von tiefer Ruhe umspielt auf einer Bank vor dem alten Gotteshaus auf der Insel der letzten Wochen und Monate. Wenig später – wir hatten berichtet – brach der Sturm der Uneinigkeit über die Beiden herein. Das vermeldeten uns unbekannte Informanten. Sagt man so.

Ein Schiff schaukelt auf hoher See. Hält Kurs. Welchen? Mit Wucht und allzu hysterisch willkommen geheißen vom Aufrechtgeher war in diesen Tagen ein Sommer – einer der vielen unentschiedenen – durch die Tür gestürmt, als könne das gehetzte Überspringen der Schwelle den Lenz obsolet machen. In den Zeiten, da das Warten und die Vorfreude aus dem Repertoire verbannt und durch vermeintliche Befriedigung und Lösung ad hoc ersetzt werden, kein Wunder. Hoch im Norden jedoch sammelten schon die zornigen Kohorten des Väterchen Frost die letzten Kaltluftblasen ein, um sie in den nächsten Tagen und Stunden gen Süden zu werfen. Das Schiff auf hoher See nun war gewappnet, die zwei Postboxen gut vertäut, der Kapitän weitgesegelt.

Doch wohin ging die neue Reise? Gut informierte Kreise vermuten das Eiland der Angel und Sachsen sei das Ziel, da noch eine alte Geschichte herumläge, die es zu Ende zu erzählen gilt und zudem müssten die zwei Reisenden mal – getrennt? – austreten. Doch wie eben angemerkt, all dies pure Spekulation.

Wir wollen sehen und uns solange gedulden. Zwei wilde Reiter tanzen auf dem Kamm einer anrauschenden Welle gigantischen Ausmaßes heran und ein stürmischer Wind beginnt zu heulen. Weia!

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(text / fotos: christian lugerth)

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Autor: Christian Lugerth
Datum: Montag, 23. April 2018 10:47
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Ansinnungen 2018

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